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Ein Weihnachtssingen wird zum Ritual - Eisern Union

Verantwortlicher Autor: Dipl.-Ing. Wilfried Rühle Berlin, 24.12.2017, 01:10 Uhr
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Der "Unioner" Weihnachtsbaum - Eingangspforte zum Weihnachtssingen.  Bild: Dipl.-Ing. Wilfried Rühle

Berlin [ENA] Am Weihnachtsvorabend, am 23.Dezember, 19.00 Uhr, ist die "Alte Försterei" des FC Union Berlin der Treffpunkt, um die Gemeinsamkeit der "Unioner" auch auf das Weihnachtsfest auszudehnen. Aus 28.400 Kehlen klingen die Weihnachtslieder von Jung und Alt aus dem Stadion "An der Alten Försterei".

Seit 15. Jahren wird dieses Weihnachtssingen durchgeführt. Es symbolisiert gleichsam soziale, partnerschaftliche und familiären Beziehungen und Bindungen nicht nur zum Fußball, sondern in erster Linie zum FC Union Berlin. Ein Traditionsverein, der fest hinter seiner Mannschaft steht, scheinbar unabhängig davon, ob gewonnen oder verloren wird. 2003 hatten sich zum 1. Male "Unioner" auf dem Fußballplatz getroffen, um gemeinsam die Vorbereitungen auf das Weihnachtsfest durch den gemeinsamen Gesang von Weihnachtsliedern abzuschließen. Ein Jahr später kam noch der evangelische Pfarrer Herr Peter Müller hinzu, um auch das Weihnachtssingen mit dem Verlesen der Weihnachtsgeschichte zur Geburt Jesu nach Lukas und einem "Vaterunser" zu begleiten.

Der Besucherstrom füllt das Stadion.
Sicherheit wird groß geschrieben.
Der Weihnachtsmann hat für die Kleinsten Geschenke.

Es ist nicht nur die Gemeinsamkeit im Singen der Weihnachtslieder, sondern auch ein Hauch von Besinnlichkeit, der die Wurzel des Weihnachtsfestes erkennen läßt. Die 28.400 Eintrittskarten waren innerhalb von 2 Tagen vergriffen. Mit anderen Worten, die Teinehmerzahl ließe sich ohne weiteres wesentlich erhöhen. Doch wer sind die Besucher? Es sind selbstverständlich die Fans. Aber in erster Linie Großfamilien, oftmals 3 Generationen, die sich hier einfinden, einschließlich Kleinstkinder, die nicht nur das Weihnachtssingen gemeinsam erleben wollen, sondern auch das nachfolgende Weihnachtsfest. So gibt Weihnachten, als das wichtigste Familienfest, auch Akzente für die innerfamiliere Solidarität in der gegenwärtigen problembeladenen Zeit.

Das Stadion füllt sich.
Die Fans.
Die beeindruckende Kulisse.

Nach nunmehr 14 Jahren hat Herr Müller den Staffelstab seinen Kollegen U. Kastner übergeben, der nunmehr die Weihnachtsgeschichte vortrug. So verbleibt in dieser Symbiose von Gesang und Vortrag ein unvergleichbarer emotioneller Eindruck, vor allem dann, wenn der Gesang mit den Kerzenlichtern durch das Stadion tönt: "......Weihnachtsfriede wird verkündet, zieht hinaus in alle Welt. Leuchte Licht mit hellen Schein, überall, überall soll Friede sein." Das Weihnachtssingen ist zweifellos zum Ritual geworden, dass das Gemeinschaftsgefühl mit der immer währenden Sehnsucht der Menschheit nach nachhaltigen Frieden und Geborgenheit widerspiegelt.

Die Sänger.
Die beeindruckende Kulisse, rechts die Tribüne in der Mitte des Stadions, mit Chor und Orchester.
Zum Abschluß - auf der Anzeigetafel - die Wünsche.
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