Montag, 19.11.2018 12:29 Uhr

Streiflichter aus der Gesundheitswirtschaft

Verantwortlicher Autor: Dipl.-Ing. Wilfried Rühle Berlin, 28.07.2018, 07:15 Uhr
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Das Tagungsgebäude - Synonym für 14 erfolreiche Branchenkonferenzen Gesundheitswirtschaft.
Das Tagungsgebäude - Synonym für 14 erfolreiche Branchenkonferenzen Gesundheitswirtschaft.  Bild: Dipl.-Ing. Wilfried Rühle

Berlin [ENA] Zur 14. Branchenkonferenz Gesundheitswirtschaft in Rostock Warnemünde vom 24.-25.Mai trafen sich rund 700 Experten aus dem In-und Ausland. Beachtliche Erkenntnisse wurden vermittelt, Akzente gesetzt. Seitdem sind Wochen ins Land gegangen. Zeit genug, um einige Aussagen zu belichten - Streiflichter.

"Gesundheit 2018 – Schöne neue Welt?“ - so der Slogan in diesem Jahr zu der die Ministerpräsidentin Frau Manuela Schwesig eingeladen hatte. Die 1. Bestandsaufnahme zum Stand der Digitalisierung in der Gesundheitswirtschaft dokumentierte eine umfassende Aussage zum rasanten Tempo auf diesem Gebiet. Aber auch die neuen Herausforderungen, die mit der demographischen Entwicklung im unmittelbaren Zusammenhang stehen, wurden stärker akzentuiert, wie beispielsweise Krebs, Diabetis, Alzheimer, Herz- Kreislauferkankungen. Eine Aussage beeindruckt auf ganz besondere Weise. Es ist der Paradigmenwechsel zu verzeichnen vom Kostenfaktor zum Wachstumsmarkt im volkswirtschaftlichen Verständnis.

Harald Kuhne, Vorstellung der Gesundheitswirtschaftlichen Gesamtrechnung für Deutschland.
Simon Michel, CEO Ypsomed (Schweiz), stellt sein Investprogramm (Schwerin) vor.
Prof. Dr. Hammerschmidt zum Exzellenzforschungsprogramm.

Danach ist die Gesundheitswirtschaft von einem überdurchschnittlichen Wachstum gekennzeichnet. Bei einer durchschnittlichen Wachstumsrate seit 2006 von 3,8 % lag die Bruttowertschöpfung für 2017 bei 349,8 Mrd.€, die Zahl der Erwerbstätigen bei 7,3 Mio und der Export betrug 126,4 Mrd., durchschnittliche Steigerungsrate hier 6,9 %, so das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Beeindruckende Zahlen für die Leistungsfähigkeit. Dazu die beiden weiteren Streiflichter: Die erste Station Charite - Universitätsmedizin Berlin, Beispiel:Centrum für Muskuloskeletale Chirurgie, Teilendoprothese. Durch die Operation wird der verschließene Anteil des Kniegelenkes schlicht und einfach ersetzt und nach der OP ist eine volle Belastung Normalität.

Das Operationsteam um Oberarzt Dr. med. Ufuk Sentürk (ufuk.sentuerk@charite.de) und sein Kollege Herr Dr. Clemens Gwinner sind die High-tech - Experten, die eine sehr rasche Wiederherstellung des Kniegelenkes gewährleisten. Zu den Aufnahmen führt Herr Dr. Sentürk aus: "Die präoperativen Bilder zeigen eine ausgeprägte Arthrose im Kniegelenk mit komplettem Aufbrauch des Gelenkspaltes sowie sogenannten osteophytären Anbauten. Postoperativ ist ein sogenannter Oberflächenersatz zu sehen, welcher als sogenanntes „PS-posterior stabilized-Design“ auf beide Kreuzbänder verzichten kann“. Nach der stationären Behandlung in der Charite ist eine Reha vorgesehen. Beispielsweise in der Median Klinik Hoppegarten. Das nächste Streiflicht:

Charité im Zentrum der Hauptstadt
Vorbereitende Röntgenaufnahmen.
Kniegelenk nach der OP.

Die Anschlußheilbehandlung hat schon beispielhaften Charakter. Untergebracht im Einzelzimmer wird die therapeutische Behandlung zielstrebig konzipiert und realisiert. Man fühlt sich wohl und geborgen. Chefarzt Matthias Krause (Matthias.Krause@median-kliniken.de) betont " Bei uns wird der Mensch wieder für den Alltag fit gemacht". Die zufriedenen Patienten bestätigen dies. Es sind Streiflichter- scheinbar wahllos herausgegriffen. Aber sie besagen eindeutig, dass Deutschlands Gesundheitswirtschaft sich in der Welt sehen lassen kann. Bei all den kritischen Dingen, die berechtigt angesprochen und diskutiert werden, sollte doch der Stolz auf das Erreichte hin und wieder nicht vergessen werden.

Die Median Klinik im Grünen.
Klinik Median
Chefarzt Dr. Matthias Krause für jeden Patienten ein idividuelles Therapieprogramm.
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