Mittwoch, 08.04.2020 11:17 Uhr

fridaysforfuture - Berlin 11.10. - die konzertierte Aktion

Verantwortlicher Autor: Dipl.-Ing. Wilfried Rühle Berlin, 14.10.2019, 14:02 Uhr
Presse-Ressort von: Dipl.-Ing. Wilfried Rühle Bericht 4538x gelesen
Einfach und verständlich
Einfach und verständlich  Bild: Dipl.-Ing. Wilfried Rühle

Berlin [ENA] Es war eine konzertierte Aktion, als aus dem Westen und Osten Demonstrationszüge einschließlich des Fahradkorso am Invalidenplatz eintrafen, um nach den Statements zum Roten Rathaus zu ziehen. Eine Menschenkette um´s "Rote Rathaus" - die Symbolik zum unzureichenden Klimaschutz.

Wieder war der Invalidenplatz in Berlin Mitte, das Zentrum des Protestes gegen den unzureichenden Klimaschutz. Der Demonstrationszug mit einem Fahrradkorso aus der Richtung Osten und ein Fahrradkorso aus der Richtung Westen verstärkten die Klimastreikenden am Invalidenplatz, in Berlins Mitte. Sicher war es auch eine logistische Meisterleistung der Organisatoren, alles ganz pünktlich und aufeinander abgestimmt, abzusichern. Selbst das Abstellen der Fahrräder am Rande des Parks war gut organisiert und funktionierte bilderbuchhaft. Wieder waren es die unterschiedlichsten Statements, die die dringliche Notwendigkeit betonten, sofort den Klimaschutz zum Ausgangspunkt des Handelns in der Politik zu machen.

Maoice Conrad aus Mainz hob in seinem emotional und selbstbewußt vorgetragenen Statement hervor, dass das Klimaschutzpaket der Groko nicht ausreichend sei. Die gleiche Auffassung wurde von Carl S. aus Hamburg vorgetragen, der von der Bewegung "Extinction Rebellion" sich solidarisch mit der fridaysforfuture - Bewegung erklärte. "Es geht darum, den friedlichen Protest vielfältig vorzutragen, um die Politik zu zwingen, sich vorbehaltlos den neuen Aufgaben zur Rettung der Erde zu stellen." Interessant auch auch das Statement Jana Braumüller von Fashion Changers, die an die Teilnehmer*innen appelierte, bewußter modische Textilien zu kaufen."Die Modebranche ist ein führender CO2 Produzent" - so Jana.

Immer wieder wurde dabei die Forderung hervorgehoben, den Klimanotstand in Berlin auszurufen, weil das Klimaschutzpaket auch für Berlin nicht ausreiche. Um diese Forderung konkret zu untermauern, war es das Ziel, zum Roten Rathaus, dem Sitz des Berliner Senats, zu ziehen, um mit einer Menschenkette das Rathaus zu umschließen. Eindrucksvoll gestaltete sich diese Menschenkette. Lautstark wurden die Forderungen zum Ausrufen des Klimanotstands für Berlin vor dem Roten Rathaus skandiert. Beeindruckend auch, mit welcher Disziplin und organisatorischen Geschick die Einheitlichkeit der Bewegung mit dem Vortragen ihrer Forderungen auch an diesem Freitag wieder gelungen war.

Auch das Gespräch mit den Organisatoren, wie beispielsweise mit Sophie Vermeulen, Annekatrin Esser oder auch Sophia Lehmann läßt den festen Willen erkennen, auch weiterhin alles zu tun, um durch die breite Mobilisierung der Bevölkerung einen persönlichen Beitrag zur Rettung der Erden leisten zu wollen. Immer akzentuierter scheint die Tatsache existent, dass diese Bewegung Inhalte der gegenwärtigen und zukünftigen Politik bestimmt und damit auch die bereits erwähnte gesellschaftspolitische Änderung unserer Gesellschaft "in statu nascendi" bereits begonnen hat.

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