Mittwoch, 08.04.2020 10:03 Uhr

fridaysforfuture - Berlin 31.01. - Akzente

Verantwortlicher Autor: Dipl.-Ing. Wilfried Rühle Berlin, 02.02.2020, 13:35 Uhr
Presse-Ressort von: Dipl.-Ing. Wilfried Rühle Bericht 4857x gelesen
Akzente
Akzente  Bild: Dipl.-Ing. Wilfried Rühle

Berlin [ENA] Der Invalidenplatz in Berlin-Mitte war am 31.Januar um 12.00 Uhr des neuen Jahres wiederum der Treffpunkt der Fridaysforfuture - Demonstranten. Kennzeichnend war, dass in den Statements Akzente gesetzt wurden im Sinne "Gutes Essen schützt das Klima" bzw. "Wir haben es satt".

Die Tradition scheint ungebrochen zu sein, den Freitag als Aktionstag der fridaysforfuture-Bewegung in Berlin- Mitte erfolgreich auszugestalten. Es sind 2 Akzente, die besonders an diesem Freitag hervorstechen. Der Erste wäre das Foodsharing. Der Slogan - "Gemeinsam - retten, bilden, verändern", hat das Problem der globalen Lebensmittelverschwendung aufgegriffen. Der Aufruf, mitzuhelfen, den Verschwendungswahn zu stoppen, wurde in den Statements mit Beispielen untermauert, was möglich sein sollte. Dazu auch die Forderungen: die Agrarwende anzupacken, die Bauernhöfe zu unterstützen, Klima und Tiere zu schützen. Immer wieder auf die Proteste der Bauern eingehend, war es ein Grundanliegen darzustellen: "Gutes Essen schützt das Klima".

Im Statement von Verena Günther wurde das interessante Bündnis "wir haben es satt-Bündnis" vertreten und begründet. "Essen ist politisch" - soll nicht nur auf die Probleme der Lebensmittelverschwendung verweisen, sondern auf den notwendigen Dialog mit der Politik, der den Demonstranten unzureichend erscheint. Deshalb auch die Gemeinsamkeit mit dem "Foodsharing" wie im Statement von Lena Alex betont wird mit dem Ziel, das Bewußtsein für den Wert unserer Nahrungsmittel zu vertiefen, gemeinsam auf gesellschaftlicher und politischer Ebene aktiver werden zu müssen. Auf lokaler Ebene sich zu engagieren, Lebensmittel mit den Mitmenschen zu teilen, erfordere die Vernetzung mit foodsharing - Gruppen vor Ort.

Das "foodsharing" vor Ort zu demonstrieren, war das konkrete Beispiel, was von den Demonstranten angenommen wurde. Es war eine Bestätigung der Notwendigkeit, die Rettung von Lebensmittel machbar auszugestalten. Sich selbst zu informieren (foodsharing.de), durch aktives Handeln sich in die Bewegung einzubringen, einfach mitzumachen, sei das Gebot der Stunde, so Lena Alex. Die Gruppe "n53 & Kira" setzte mit ihren Songs gleichsam Akzente - "Singing for Climate Justice" der fridaysforfuture-Bewegung. Die gleichnamige Broschüre wird als eine gute Grundlage dafür gewertet, dass der gemeinsame Gesang die Emotionen weiter vertiefen kann, die wiederum das Umweltbewußtsein verstärken läßt. Gesetzte Akzente -Januar 2020.

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