Samstag, 19.10.2019 21:37 Uhr

fridaysforfuture - Berlin am 4. Oktober

Verantwortlicher Autor: Dipl.-Ing. Wilfried Rühle Berlin, 07.10.2019, 00:00 Uhr
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Ein starkes Engagement der Eltern für den Klimaschutz.
Ein starkes Engagement der Eltern für den Klimaschutz.  Bild: Dipl.-Ing. Wilfried Rühle

Berlin [ENA] Das starke Engagement der Schüler*innen nach der Großveranstaltung am 20. September war durch ein tiefes Selbstbewußtsein bestimmt. Gemeinsam mit Eltern wurden Positionen zum Klimaschutzpaket der Groko auf Transparenten und den Statements abgesteckt.

In den Diskussionen mit den Eltern vor Ort dominierten 3 Schwerpunkte, die bedeutungsvoll für die Stimmungslage sind. 1. Gut, dass die Groko ein Klimaschutzpaket auf den Weg gebracht hat. 2. Dieses Paket sollte weiter ausgebaut werden, ergänzende Maßnahmen müssen in dieses Paket integriert werden. 3. Verbote, mit der die Menschen zu Verhaltensänderungen gezwungen werden sollen, stoßen größtenteils auf Widerspruch. Dabei spielten die Statements der beiden Physiker Klaus Jäger und Benedikt Nickel eine große Rolle, die den weltweite Klimaschutzpolitik abforderten.

Es wurde unter anderem verdeutlicht, dass durch den Klimawandel in den südlichen Regionen mit dem Temperaturanstieg und der Trockenheit die Existenzgrundlage der Menschheit schon in den nächsten Jahren schwindet und mit einem Süd- Nord- Flüchtlingsstrom in einer riesigen Dimension zu rechnen sei. Eindeutig auch die Aussage, dass der künftige Weltenergiebedarf voll und ganz durch alternative Energien abgedeckt werden kann. Auf die weltweite Energiegewinnung aus fossilen Stoffen und der Atomkraft könnte voll und ganz verzichtet werden. Deshalb soll im November ein erneuter weltumspannender Klimastreik durchgeführt werden, um diese Grundposition zu tragenden Elementen in der Klimaschutzpolitik werden zu lassen.

Auch die Statements der Schüler*innen, aus anderen Regionen machten deutlich, dass der Kampf gegen den Klimawandel verstärkt fortgesetzt werden wird. So informiert beispielsweise Moritz Fromm aus Erfurt, dass eine Woche vor den Landtagswahlen am 27.10. in Thüringen demonstriert wird unter dem Aspekt: "Landtagswahlen sind Klimawahlen". Es ist erforderlich, wie Moritz begründete, direkt auf "geeignete" Politiker zuzugehen, um ihnen die Gelegenheit zu offerieren, sich für den Klimaschutz zu engagieren im Sinne: "Bringt Klimaschutz in unseren Landtag". Oder auch der 17 jährige Schüler Rune Vollbehr, der in Versform das "Willkommen im Anthropozän" vorträgt.

"Anthropozän" - das neue Zeitalter mit den bedeutsamsten Veränderungen der Erde durch den Menschen. Es bleibt immer wieder ein Phänomen, mit welchen Gedanken und deren Artikulierung sich die Schüler*innen zu Wort melden. Macht auch deutlich, dass es keinen Stillstand in der Bewegung fridaysforfuture geben wird. In diesem Sinne bleibt der nächste Freitag wieder ein Freitag mit Überraschungen in der kreativen Ausgestaltung im Sinne des Klimaschutzes.

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